Donnerstag, 2. Juli 2026

CUAUHXIMA/HOLZSCHNITT

Die Eröffnung:

Fotos von Reinhard Winkler 















 

  CUAUHXIMA | HOLZSCHNITT [kwauʃ'ʃiːma]│[ˈhɔlt͡ sˌʃnɪt]* Kunst aus Mexiko und Oberösterreich In der Ausstellung CUAUHXIMA | HOLZSCHNITT präsentiert die KUNSTSAMMLUNG das Ergebnis einer Kooperation mit dem mexikanischen Gastkurator Misael Becerril. Dessen Projekt IMPORT- EXPORT MX/AT fördert den künstlerischen Austausch zwischen Mexiko und Österreich nachhaltig. CUAUHXIMA | HOLZSCHNITT verbindet Künstler:innen aus Mexiko und Oberösterreich und widmet sich einer der ältesten handwerklichen Drucktechniken – dem Holzschnitt – sowie seiner Verortung im zeitgenössischen Kontext. Der Ausstellungstitel verweist mit dem Begriff „Cuauhxima“ – das Wort für „Holzschnitt“ auf Nahuatl – auf die meistgesprochene indigene Sprache in Mexiko. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von sechs Positionen: Colectivo Subterráneos, Estudio Kúchi, Darinka Moher und Mario Guzmán aus Mexiko sowie Lena Göbel und Klara Kohler aus Oberösterreich. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher kultureller Hintergründe zeigt sich auch in der Bandbreite der künstlerischen Zugänge. Der Holzschnitt bildet dabei das verbindende Element, wird jedoch in vielen Arbeiten erweitert. Neben klassischen Druckgrafiken sind installative und objekthafte Arbeiten zu sehen. Inhaltlich befassen sich die Arbeiten mit Fragen kultureller Identität, dem Begriff von Herkunft sowie sozialkritischen Perspektiven.

 

 KLARA KOHLER *1980, lebt und arbeitet in Salzburg 

Klara Kohler lebt und arbeitet als Bildende Künstlerin in Salzburg. In ihrer komplexen künstle rischen Praxis verbindet sie Zeichnung, Druckgrafik und raumbezogene Arbeiten. Charakteris tisch ist ihr experimenteller Umgang mit traditionellen Techniken und Materialien. Ihre aktuel le Arbeit widmet sich monumentalen Gebirgsformationen, deren Massivität die Verletzlichkeit des Menschen hervorstreicht. Als Symbol für Beständigkeit wird der Berg zum stummen Zeugen geologischer, historischer und gesellschaftlicher Prozesse. Seine scheinbare Unver änderlichkeit verweist auf Zeiträume, die weit über menschliche Maßstäbe hinausreichen. In monatelanger Schnitzarbeit bearbeitet die Künstlerin Holzplatten im größtmöglichen Format und bringt die Drucke anschließend im Handdruckverfahren aufs Papier. 

 

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