Dienstag, 9. Februar 2016

Rückblick der Ausstellung Exsultet "Weg=Ort

Exsultet Advent

Klara Kohler und Franz Frauenlob
Weg = Ort
Installation, Fotographie, Zeichnung, Holzschnitt

im Dominikanerhaus Steyr
3. Dez. 2015 - 6. Dez. 2015






Das Projekt ist in seiner Gesamtheit (Teil I & Teil II) inhaltlich verbunden.
Der Steg auf dem die Performance von Franz Frauenlob stattgefunden hat, wird zum Weihnachtsfest angehoben und als Tisch Verwendung finden.
Der Tisch als Gegenstand verweist auf eine Verortung, seine Funktionen ermöglichen Gemeinschaft.
Am Tisch wird Platz genommen.
Durch die Zusammenführung der Funktionen des Tisches als gemeinschaftliche Mitte und Zeichen des Weges
soll der Tisch als Ort der Integration erlebt werden, als Kommunikationspunkt. Die Erfahrung des Tisches als Ort der Begegnung ist eine andere, als diejenige des Weges. Welche Wege beschritten werden hängt von vielfältigen Grundbedingungen und Entscheidungen ab. Es besteht ein untrennbarer Zusammenhang, eine Wechselwirkung zwischen den Wegen die wir gehen und denTischen an welchen wir Halt machen.
Letztlich, so könnte man sagen, ist keine andere Verortung denkbar, als diejenige auf Wegen.

Eine kleine, aber notwendige Einschränkung:
Die Metapher trifft in ihrer vollen Bedeutung nur zu, sofern wir in der Lage und willens sind Entscheidungen zu treffen und in der Folge auch zu verantworten, d.h. dauerhaft für diese einzustehen.
Darüber hinaus befreien getroffene Entscheidungen nicht aus der Komplexität der Lebenszusammenhänge und daraus ergeben sich weiterhin unvorhersagbare Verwerfungen.Die Komplexität des Lebensmusters ist das Schicksal des modernen Subjektes.Es wird schwieriger Entscheidungen zu treffen. Wege deuten Richtungen an.
Nur eben der Tisch bleibt in seinen Funktionen und Wirkungsweisen unverändert.
Wir treten zusammen um die Geburt eines Kindes zu feiern.



Klara Kohler wird eine umfangreiche Sammlung von Fotographien, Bildnissen und Texten in Bezug auf religiös, spirituelle und kulturelle Themen rund um das Weihnachtsfest präsentieren. Diese Präsentation wird als Projektion (Beamer) als auch an den Wänden realisiert und Gelegenheit zur Auseinandersetzung und zum Gespräch bieten. In Form und Farbe unterschiedliche Stühle werden den Besuchern zur Verfügung stehen und solcherart die Vielfältigkeit und Individualität des Gesamtbildes vervollständigen.

Klara Kohler – Franz Frauenlob



























24.Flächen, die gestaltet wurden mit verschiedenen Themen wie Verkündigung, Flucht, Vertreibung, Herbergssuche, Krieg, Geburt, Ahnen, Lebensweg.



Ausstellungseröffnungsessen auf der Tafel:






Freitag, 5. Februar 2016

Rückblick der Klemens-Brosch-Preisverleihung November 2015





Klemens-Brosch-Preis 2015
an Klara Kohler

Preise und Talente 
im Power Tower Linz der Energie AG

Fotodokumentation der Arbeiten von Klara Kohler

















Eröffnung am 18.November 2015


Mihaela Kavdanska, Sam Bunn, Klara Kohler

Genovea Rückert, Martin Sturm, Franz Prieler




Sonntag, 15. November 2015

Rückblick der Retrospektive Franz Kohler



Franz Kohler ist am 10. Jänner 2015 verstorben.
Im Juli gab es in der Galerie Forum die Ausstellung "Retrospektive Franz Kohler" in der Galerie Forum in Wels.
Hier ein kleiner Rückblick:





















Franz Kohler wurde 1937 in Slawonien (Jugoslawien) geboren.
Er besuchte die Meisterschule in Schloß Leesdorf in Baden, lebt und arbeitet seit 1976 als freischaffender Künstler in Gunskirchen bei Wels.
Die Kunsttheorien des 20. Jahrhunderts haben die Entwicklung seines Oeuvres nicht wesentlich beeinflusst, vielmehr hat er im Sinne eines kontinuierlichen Prozesses seine eigene persönliche künstlerische Sprache vorangetrieben. Franz Kohler ist ein universeller Künstler: Zeichnung, Aquarell, Grafik, Malerei, Sgraffito, Mosaik, Glasfenster, Fresko und Secco-Technik sind sein Metier.
Das Figurative, das Abstrakte und das Gegenstandslose stellen für Kohler gleichberechtigte Optionen dar, seine Bildwerke sind von profunder Symbolik und einer tiefen Religiosität geprägt.

Franz Kohler über seinen Glauben:
Wenn ich den nicht hätte, ginge ich zugrunde ...“

Gerhard Bruckmüller schreibt über den Künstler:
Das Werk entsteht aus der spirituellen und visuellen Betrachtung der Natur und des Menschen.
Nicht um die Imitation von Natur geht es Kohler, sondern um das Bemühen, die Schönheit der eigenen Naturwahrnehmungen mit seinem bildnerischen Selbstverständnis sichtbar zu machen.“

Mir geht es in meinen Werken um Harmonie und Ästhetik.“ Franz Kohler

Mit seiner großen bildnerischen Erfahrung, seinem unerschöpflichen persönlichen ästhetischen Fundus, seiner künstlerischen Schaffensbegierde und seinem werkimmanenten Anspruch Künstler zu sein ist Franz Kohler einer der wichtigen Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit.“

Franz Kohler, der Kunstbesessene, dessen Gesamtwerk bis dato u.a. etwa 9000 autorisierte Kunstwerke, 60 Sgrafitti und 30 großformatige Seccomalereien umfasst, dessen sakrale oder profane Kunstwerke im öffentlichen Raum anzutreffen sind, so beispielsweise in 11 Kirchen, 30 Sakralbauten, rund 40 Gemeinden, in mehr als 90 Banken -
der über ein demensprechend umfassendes Wissen, große Erfahrung und handwerkliches Können verfügt, dessen Werke seit 1974 in über 100 Ausstellungen zu sehen waren und in dieser Ausstellung mit Malerei und Grafik vertreten ist, (…)



(Text: Wolfgang Maria Reiter; Leiter der Galerie Forum Wels, zur Ausstellung „Gleichzeitig“ 2010)

Sonntag, 2. August 2015

Retrospektive Franz Kohler



Ich möchte euch sehr herzlich einladen zur Finissage der Ausstellung "Retrospektive Franz Kohler"
am So. 9.August 2015, 11 Uhr