Donnerstag, 28. Juli 2011

"Ich werde ohnehin nur Straßenkehrer"

Klara Kohler
„Ich werde ohnehin nur Straßenkehrer“

Fotographie, Video, Interviews, Bucharbeiten
2009-2011

Ein mehrteiliges Projekt, das seinen Anfang 2002/03 in der Gustave-Eiffel-Schule in Berlin nahm und zur Langzeitstudie wurde, die die lebensgeschichtliche Entwicklung von Jugendlichen nachzeichnet.
Es entstand eine medienübergreifende Arbeit, die dokumentarischen Charakter aufweist, jedoch in seiner primären Ausrichtung der künstlerischen Vermittlung von Lebensgefühl verpflichtet bleibt.

Ausstellungseröffnung: 17. August 2011, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. August 2011 - 30. September 2011
im Atelierhaus Salzamt Linz, Obere Donaulände 15, 4020 Linz





Dienstag, 19. Juli 2011

Lesung von Klara Kohler und Franz Frauenlob in der Margret-Bilger-Galerie

Im Rahmen der Ausstellung: 
Klara Kohler"...denn Verwundung ist das Prinzip der Liebe"   Eine Begegnug mit Margret Bilger

war in der Margret Bilger Galerie des Stiftes Schlierbach eine Lesung von Klara Kohler und Franz Frauenlob 
Briefe und Schriften von und über Margret Bilger zum 40. Todesjahr.
Am Do.7. Juli 2011
Begrüßung: KR Mag. Pater Alfred Strigl
Nachwort: Melchior Frommel

Fotos von Klaus Eberlberger















Mittwoch, 4. Mai 2011

Beschreibung zur Ausstellung in der MB-Galerie









Arbeiten von Margret Bilger und mir in den beiden Räumen der MB-Galerie im Stift Schlierbach:


Hauptraum:

1 Klara Kohler: Wandzeichnung mit Aschenstaub, 2011
2 Klara Kohler / Franz Frauenlob: Installation aus den Farbglasproben der Glasmalerei Stift Schlierbach, 2011
3 Margert Bilger: Bleiriß für das Kirchenfenster in Prambachkirchen, 1967
4 Kirchenfensterentwurf für Wien/Don Bosco , Maria mit dem Kind, 1955/56
5 Kirchenfensterentwurf für Wien/Don Bosco , Kain-Abel, 1955/56


Vorraum:

Holzrisse von Margret Bilger

8 Simson „Speise ging vom Fresser...“, um 1948-50
10 Bauernhof in Raab, um 1935
11 Innlandschaft, um 1941-43
13 „Ich schlafe, aber mein Herz wacht“, um 1947
14 St. Martin, um 1947-48
15 Orpheus, um 1947-48
16 Demeter, um 1947-48


Holzschnitte von Klara Kohler

6 „Die Welt des Zaubermann“,1998
7 „Der Zaubermann im Wald“,1998
9 Gebirgsformation, 2011
12 Gebirgsformation, 2008
17 Gebirgsformation, 2011
18 Gebirgsformation, 2008
19 Gebirgsformation, 2011

"...denn Verwundung ist das Prinzip der Liebe." - Eine Begegnung mit Margret Bilger


Das Konzept der Ausstellung gliedert sich in zwei Teile.
Die im großen Raum gezeigten Arbeiten sind ein Versuch, sich der Person Margret Bilgers mit künstlerischen Ausdrucksmitteln anzunähern. Während in der Galerie im Vorraum eine Präsentation und Gegenüberstellung von Holzrissen von Frau Bilger und Klara Kohlers Holzschnitten zu sehen sind. Klara Kohler versucht die alte Technik des Holzschnittes neu zu interpretieren, indem sie die Druckränder beschneidet und die Blätter auf Holzplatten aufkaschieren läßt. Diese Form hat sie speziell für ihren Bergzyklus gewählt.
Der Titel der Ausstellung : … denn Verwundung ist das Prinzip der Liebe, stammt aus dem Buch „Mutterrecht und Urreligion“ (Johann Jakob Bachofen), mit dem sich Margret Bilger intensiv auseinandersetzte. Aus Briefen geht hervor, dass sich Frau Bilger besonders mit diesem Satz, aus dem Kapitel Psyche - Mythos beschäftigt hat.
Klara Kohler versucht mit ihrer raumgreifenden Engelsfiguration, die sie in Zusammenarbeit mit Franz Frauenlob in alter Aufpaustechnik, in Asche realisiert hat, Verwundbarkeit und Allgegenwart sichtbar und spürbar zu machen. Der Engel ist in ihrem Werk seit 2006 in unterschiedlichen Techniken und Darstellungsformen präsent, wobei die Künstlerin diese Arbeiten 'momenthaft, spontan, aus dem Nichtwissen heraus' geschehen läßt. Der Engel ist seit jeher der Botschafter großer Veränderung. Die als Aschenspur realisierte Zeichnung ist mit der Materialität der Bergmotive im Vorraum bewußt kontrastiert.
Demgegenüber werden Entwürfe von Kirchenfenstern Margret Bilgers gezeigt, die auf ihr bis heute unerreichtes Schaffen in diesem Bereich verweisen. Die Ausdruckskraft dieser Arbeiten ist dem hohen geistigen und künstlerischen Ansprüchen Frau Bilgers zu verdanken.
Die Installation des Glasmusterobjektes im Raum stellt einerseits eine Klammer zwischen den Arbeiten der beiden Künstlerinnen her, die berührende Intensität der Farben ist bei beiden immer schon mitbedacht. Andererseits ist das Glasobjekt aber auch ein Verweis auf die Werkstätte, auf den Handwerker und sein Vermögen die Vorstellungen des Künstlers umzusetzen.

Franz Frauenlob



Eröffnung am 28.4.11 in der MB-Galerie




Auf den Fotos: Pater Alfred vom Stift Schlierbach, Dr.Martin Hochleitner, Franz Frauenlob und ich

Aufbau in der Margret Bilger Galerie









Sonntag, 17. April 2011

gute Momente im Atelier








Holzrisse von Margret Bilger im Raum und auch meine Arbeiten...Vorbereitungen für die Ausstellung in der Margret Bilger-Galerie