Sonntag, 17. April 2011
gute Momente im Atelier
Holzrisse von Margret Bilger im Raum und auch meine Arbeiten...Vorbereitungen für die Ausstellung in der Margret Bilger-Galerie
Freitag, 15. April 2011
Einladung zur Ausstellungseröffnung
Die Marget Bilger Galerie des Zisterzienserstiftes Schlierbach lädt zur Eröffnung der Ausstellung zum 40. Todesjahr von Margret Bilger
Klara Kohler
"...denn Verwundung ist das Prinzip der Liebe"
Eine Begegnung mit Margret Bilger
am Do.28.April 2011, um 20 Uhr
Begrüßung: KR Mag, Pater Alfred Strigl
zur Ausstellung spricht: Dr. Martin Hochleitner
Konzeptentwicklung und Ausführung in Zusammenarbeit mit Franz Frauenlob
Ausstellungsdauer: 29.4.2011 - 12. 9. 2011
Mittwoch, 23. Februar 2011
Montag, 24. Januar 2011
Dienstag, 23. November 2010
"kontinuierlich"
„KONTINUIERLICH“
Je 50cm x 74cm;
2007/ 2008/ 2009 / 2010
Auf Dibondplatten aufkaschiert
Der Zyklus ‚kontinuierlich’ reiht sich ein in einen größeren Zusammenhang von Arbeiten, die um Erinnerung und Augenblick kreisen.
In einer Reihe von Fotoarbeiten versuche ich die Ausstellungsorte des Projektes „unORTnung“ als ein sich kontinuierlich von Raum zu Raum fortschreitendes Projekt so darzustellen, dass ähnlich dem Vorgang des Erinnerns der jeweilig gezeigte Raum im Vordergrund und die vergangenen Ausstellungsorte in den Hintergrund treten.
Jeder bisherige Präsentationsort ist fotographisch als Ineinaderschichtung von Räumen repräsentiert.
Klara Kohler
„Erinnerung macht das: läßt die Dinge klein werden, drängt sie zusammen.
Land des Seemanns.“
(Walter Benjamin - MS 863v – Benjamin Archiv)
Montag, 22. November 2010
Augenblick ist Ewigkeit ?
AUGENBLICK IST EWIGKEIT ?
(GOETHE) (KOHLER)
Video mit einer 7.Hauptschulklasse, Berlin
18 min;
10.Jänner 2003
Es entstand ein Video im Rahmen eines Projektes in Berlin mit Kindern der Gustave – Eiffel- Schule, die bald darauf geschlossen wurde.
Sie sollten sich zu einem Gruppenbild aufstellen. Sie standen bereit für ein Foto, das es nicht in der üblichen Form geben sollte. Es wurde der andauernde Moment festgehalten. Über eine Viertelstunde standen sie still.
Dazu gab es auch ein Interview, wo die Jugendlichen allgemein über Augenblick, Erinnerung und Vergessen sprechen.
„Schule“ ist ein dynamischer Prozess. Das einzig Beständige ist der Wandel. Es ist immer ein Kommen und Gehen.
Dieser festgehaltene Augenblick ist in dieser Form nicht mehr wiederholbar.
Man wird sich auf eine gewisse Art auch in diesem Klassenbild erkennen. Es ist für jeden die Erinnerung an eine bestimmte Zeit seines Lebens.
Meine Intension dieser Form des Festhaltens von Erinnerungsbildern war, die Feinheiten der Veränderungen im Entstehen des Bildes zu bemerken und dies zu fokussieren.
In dem Video sehen sie uns jetzt an, obwohl dieser eingefangene Augenblick Vergangenheit ist.
Nach 6 Jahren entwickelt sich das Projekt zu einer Langzeitstudie, die die lebensgeschichtliche Entwicklung von den Jugendlichen nachzeichnet:
Linz Export 2008
Titel: „Ich werde ohnehin nur Straßenkehrer“
Suche nach den Jugendlichen – Interviews - Videoaufnahmen
Dieses Projekt bedeutet für mich, zu verstehen, in welchen Welten unterschiedlichste Menschen leben. Eine Welt, die mir fremd war – die ich aber in einem kleinen Bereich erfahren kann. –
Es ist wichtig, nicht zu urteilen ohne Gründe - ohne den Versuch gemacht zu haben, den anderen in seinem Werdegang zu verstehen.
2010:
Bucharbeiten:
15 Bücher: 21 cm x 21 cm, 1 Buch: 14 cm x 21 cm
Es wurden aus den Interviews die Essenzen der unterschiedlichsten Lebensentwicklungen gefunden und dargestellt.
Ich habe Ausschnitte meiner Tagebuchtexte einbezogenen, die auf dem Weg zu den Jugendlichen, oder auch direkt danach entstanden sind.
Sie zeigen mich. Ich, die im Moment nicht weiß, worauf sie sich einlässt.
Wie wird die Reaktion auf meine Person sein. Kann sich noch jemand an mich erinnern?
Sind sie offen, Momente ihres Lebens zu erzählen? Sich fotographieren zu lassen?
Die Momente der Begegnung.
Schließlich die Gegenüberstellung der fotographischen Portraits.
Es zeigt ein Hintasten zu den Personen. Von Außen kommend, auf der Suche nach den Jugendlichen; Häuserdarstellungen – die Umgebung ihres Lebensumkreises, bis zur Klingel an der Haustür und letzendlich die Person, der Innenraum.
Videodokumentation:
Einige der Jugendlichen haben etwas gefilmt. Es entstand ein Einblick in ihren Alltag.
„Momentaufnahmen“.
Fotographien:
11 SW-Fotographien a' 2 m x 90 cm
Um den Kreis vorerst zu schließen, entschied ich mich, Fotographien von 2003 in das Projekt einfließen zu lassen. Die Bilder von damals zeigen die Jugendlichen, nachdem das Video entstanden ist. Der Hintergrund wirkt ruhig. Nichts lenkt von der Person ab. Durch die Unschärfe wird die Fotographie dem Moment gerecht. Es ist ein Hauch, der zurückbleibt. Alles andere ist vergessen.
Unter dem Titel: „Augenblick ist Ewigkeit ?“ entstand eine medienübergreifende Arbeit, die dokumentarischen Charakter aufweist, jedoch in seiner primären Ausrichtung der künstlerischen Vermittlung von Lebensgefühl verpflichtet bleibt.
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